• Ruhe bewahren an einem stressigen Tag

    by  • 1. September 2011 • Gelassenheit • 0 Comments

    Mit Freude tun wollen

    einfach tun, einfach sein

    Drink your tea slowly and reverently, as if it is the axis on which the world earth revolves – slowly, evenly, without
    rushing toward the future. Live the actual moment. Only this moment is life.

    “Trink  Deinen Tee langsam und ehrfürchtig, als ob dies die Achse ist, um die die Welt sich dreht; langsam, gleichmäßig, und ohne in die Zukunft zu hetzen. Lebe diesen Moment. Das Leben ist nur dieser Augenblick.” Thich Nhat Hanh

    Wie kann man Ruhe und Frieden bewahren, mitten in einem stressigen, chaotischen Tag?

    Lernen Sie, präsent zu sein. Das ist die einfache Antwort, die jedoch nicht immer leicht umzusetzen ist. Wirklich da zu sein. Im Augenblick achtsam zu sein, kann zur Oase der Ruhe werden, gleichgültig, wie fordernd der Tag ist.

    Von außen einwirkende Kräfte sind kein Grund, seine innere Einstellung dazu nicht zu beachten. Der unkontrollierbare Ablauf des Arbeitstages, die lärmenden Kinder, die sich türmende Aufgabenlast und die Unterbrechungen und Zerstreuungen durch die digitale Informationsflut liegen nicht im persönlichen Einflußbereich. Aber wie wir diesen einstürmenden Kräften innerlich begegnen, macht den entscheidenden Unterschied.

    Präsent zu sein in solchem Chaos kann das Leben verändern. Dabei ist diese Präsenz unglaublich einfach zu erlangen.  Seien Sie immer wieder achtsam bei dem, was Sie tun. Nutzen Sie kleine Achtsamkeitsmarkierungen über den Tag hinweg. Lassen Sie zB jedes Rotlicht Gelegenheit sein, auf Ihren Atem zu achten. Schweifen Sie in Gedanken nicht von dem ab, was Sie gerade tun. Zentrieren Sie Ihr Handeln auf das Naheliegende. Tun Sie eine Sache zur Zeit.

    Wenn Sie doch nicht umhin kommen, etwas tun zu müssen, tun Sie es mit Freude. Seien Sie dankbar, daß Sie in der Lage sind, die anstehende Aufgabe zu erledigen. Nehmen Sie neu zu Lernendes mit Interesse an. Schätzen Sie die körperlichen Bewegungen, die Ihre Aufgabe mit sich bringt, und achten Sie darauf,  die Qualität der Berührungen zu spüren, die Sie dabei erfahren.

    Es mag sich zunächst wie eine zusäztliche Anstrengung anhören. Aber es ist lediglich eine Frage der Übung im Alltag. Meditation ist eine gute Übung. Aber die Achtsamkeit für den Augenblick sollte sich über den ganzen Tag erstrecken. Mit der Zeit kann man lernen, daß alles eine lebendige Erfahrung darstellen kann. Daß das Leben als Wunder begriffen werden kann, das immerzu entdeckt werden will.

    Lassen Sie sich bei dieser Entdeckung der Achtsamkeit, der Präsenz im Augenblick Zeit, aber bleiben Sie kontinuierlich dabei. Kehren Sie immer wieder dahin zurück, ebenso wie in der Meditation die Achtsamkeit immer wieder auf das Kommen und Gehen des Atems zurückgeführt wird.

    Üben Sie wiederholend in kleinen, einfachen Schritten. Jeder Schritt darf sich wunderbar leicht anfühlen. Erinnern Sie sich immer wieder daran, im Geiste bei der Sache zu bleiben, die Sie gerade tun. Die Ruhe liegt im Augenblick, den Sie sich mental gestalten. Ihr Leben kommt zur Ruhe, wenn Sie diese kleine Übung der Achtsamkeit beständig praktizieren.

    Jetzt.

     

     


     

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